PRESSEMITTEILUNG

Lasst uns wieder spielen! – Demo für die Kunst
1. Mai, 15:00 Uhr
vom Brandenburger Tor zum Lustgarten

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Seit nunmehr über einem Jahr stehen die Künstler dieses Landes nicht mehr auf der Bühne und die Türen der Veranstaltungsstätten sollen auch weiterhin geschlossen bleiben. Damit wollen wir uns nicht mehr abfinden. Wir müssen zurück an die Arbeit! Durch Kunst und Kultur können gerade in Krisenzeiten Menschen wieder Mut finden. Deshalb müssen sich Künstler und Publikum wieder im wirklichen Leben begegnen.

Für viele Spielstätten und Open-Air-Veranstaltungen sind gute Hygienekonzepte entwickelt und erprobt worden und haben sich als wirksam erwiesen. Das weiß auch die Politik.

Daher fordern wir, die Öffnung schnellstens zu ermöglichen!

Viele selbstständige Künstler und Angehörige der künstlerisch-technischen Berufe haben keine oder nur unzureichende staatlichen Hilfen erhalten und leben jetzt von Hartz IV oder von ihren Rücklagen fürs Alter. Andere mussten ihren Beruf wechseln – ohne Aussicht, ihn in absehbarer Zeit wieder ausüben zu können. Sie brauchen nicht nur sofortige unbürokratische Hilfe, sondern Arbeit!

Ihr Beitrag zum gesellschaftlichen Leben ist und bleibt systemrelevant! Sie sind die Basis des kulturellen Lebens. Sie müssen das Recht haben, ihren Beruf auszuüben. Dieses Recht fordern wir ein.

Am 1. Mai wollen wir dafür demonstrieren, mit den Mitteln, die uns zur Verfügung stehen: Mit Musik, Tanz und Theater. Unsere künstlerischen Darbietungen verstehen sich als Wortmeldung und als Gesprächsangebot.

Die Demonstration beginnt um 15 Uhr am Brandenburger Tor und führt zum Lustgarten, wo wir reden, hören, schauen und spielen wollen. Die besonderen Hygienekonzepte für Versammlungen werden beachtet.

Wir freuen uns auf viele Künstler und viel Publikum.

Wieder-Spielen-Kollektiv

Kontakt: Cornelia Dette
wieder.spielen@web.de
0176 92915112

www.maidemo.de

Wir sind ein unabhängiger Zusammenschluss von Menschen, die im Kunst- und Kulturbereich arbeiten. Wir stehen für uns. Wir werden niemanden diffamieren und wollen von niemandem diffamiert werden. Vereinnahmung durch Gruppen- oder Parteiinteressen lehnen wir ab und distanzieren uns von jeglicher Art manipulativer Agitation.